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Gaming PC kaufen – Worauf du 2026 achten musst (Experten-Guide)

Einen Gaming-PC zu kaufen ist 2026 gleichzeitig einfacher und schwerer geworden: Es gibt mehr Auswahl denn je – aber auch mehr Marketing, mehr „Blend-Modelle“ und mehr Builds, die auf dem Papier gut wirken, aber in der Praxis enttäuschen.

In diesem Guide bekommst du eine klare, praxisnahe Checkliste: Welche Komponenten wirklich wichtig sind, welche Fehler die meisten machen, und wie du einen PC kaufst, der auch in 2–3 Jahren noch Spaß macht.

Für wen ist dieser Guide?

  • Du willst einen Gaming PC kaufen und keine falsche Kombi aus CPU/GPU/RAM erwischen

  • Du willst wissen, wo dein Budget am meisten FPS bringt

  • Du willst leise, kühl und stabil zocken – ohne Abstürze, Spulenfiepen-Lotto oder Hitzestau

  • Du willst nicht von „RGB = Leistung“ verarscht werden 😄


1) Das Wichtigste zuerst: Welche Auflösung zockst du?

Bevor du auch nur eine einzige Komponente auswählst, musst du diese Frage beantworten:

  • 1080p (Full HD) → CPU ist oft wichtiger, hohe FPS sind realistisch

  • 1440p (WQHD) → Sweet Spot: GPU wird wichtiger, Balance zählt

  • 4K → GPU ist König, CPU sekundär (solange sie nicht total schwach ist)

Warum das so wichtig ist:Die gleiche Grafikkarte kann in 1080p komplett von der CPU limitiert werden, während sie in 4K fast ausschließlich GPU-limitiert läuft.


2) Die Grafikkarte: Hier entstehen deine FPS

Wenn du nur eine Sache aus diesem Artikel mitnimmst, dann das:

Die GPU bestimmt die Gaming-Leistung stärker als alles andere.

Budget-Regel (als Orientierung)

  • 40–55 % deines Budgets sollten in die Grafikkarte gehen (je höher die Auflösung, desto mehr Richtung 55 %)

Worauf du beim GPU-Kauf achten solltest

  • VRAM (Grafikspeicher): Gerade bei WQHD/4K relevant

  • Kühlung & Lautstärke: Zwei Modelle mit gleicher GPU können völlig anders performen, weil eins ständig drosselt

  • Netzteil- und Gehäusekompatibilität: Stecker, Platz, Airflow

Typische GPU-Fehler

  • „Ich kauf lieber die stärkste CPU und spare bei der GPU“ → Resultat: wenig FPS trotz teurem PC

  • Billige Custom-Designs mit schlechter Kühlung → Laut, heiß, throttling


3) CPU: Stark genug, aber nicht overkill

Eine gute CPU sorgt dafür, dass deine GPU auch wirklich arbeiten kann.

Was du wirklich brauchst

  • Für die meisten Gamer ist wichtig: stabile Frametimes, gute Single-Core-Leistung und sinnvolle Plattformwahl.

  • Eine CPU kann „stark“ sein und trotzdem Mist liefern, wenn:

    • sie zu heiß läuft

    • das Mainboard schlecht ist

    • RAM falsch konfiguriert ist

Typische CPU-Fehler

  • Zu schwach für hohe FPS in 1080p (CPU-Limit)

  • Zu teuer für den Nutzen (Budget falsch verteilt)

  • Keine Zukunft im Sockel/Plattform (Upgrades werden unnötig teuer)


4) RAM: 16 GB = Minimum, 32 GB = entspannt

2026 ist Multitasking Standard: Discord, Browser, Launcher, Recording/Streaming, Overlays.

Empfehlung:

  • 16 GB: geht, aber ist eher „untere Grenze“

  • 32 GB: sorgt für Ruhe, bessere Reserven, weniger Microruckler in manchen Szenarien

Wichtig ist nicht nur „wie viel“, sondern auch:

  • DDR5 richtig konfiguriert (XMP/EXPO)

  • kein wilder Mix aus unterschiedlichen Kits


5) SSD: Pflicht. Und zwar richtig.

Eine SSD macht aus einem „normalen“ PC einen „schnellen“ PC — nicht nur beim Booten, sondern vor allem bei:

  • Ladezeiten

  • Shader-Caching

  • Open-World-Streaming (Assets)

Empfehlung:

  • 1 TB SSD als Startpunkt (Gaming frisst Speicher)

  • HDD nur noch als Datengrab (Videos, Backups)


6) Mainboard: Das unterschätzte Fundament

Das Mainboard ist nicht „nur ein Brett“. Es entscheidet mit über:

  • Stabilität

  • Spannungsversorgung (VRMs)

  • Anschlussmöglichkeiten

  • Aufrüstbarkeit

  • Fehleranfälligkeit

Typischer Fehler:High-End CPU + Billigboard → instabil, heiß, unnötige Limits.


7) Netzteil: Nicht sparen – es schützt deine Hardware

Das Netzteil ist wie die Versicherung deines PCs. Ein schlechtes Netzteil kann:

  • Abstürze verursachen

  • Spulenfiepen/Instabilität verstärken

  • im worst case Hardware schädigen

Faustregel: Lieber Qualität als „Watt-Zahl flexen“.Wichtig: Schutzschaltungen, saubere Spannungen, passende Anschlüsse.


8) Kühlung & Airflow: FPS bleiben nur, wenn alles kühl bleibt

Hohe Temperaturen bedeuten:

  • Takt fällt

  • Lautstärke steigt

  • Lebensdauer sinkt

Achte auf:

  • sinnvolles Gehäuse (Airflow!)

  • genügend Lüfter

  • sauberen Luftweg (Kabelmanagement)

  • passende CPU-Kühlung

Die Wahrheit:Ein PC kann „gleich stark“ sein und trotzdem schlechter zocken, weil er thermisch am Limit läuft.


9) Fertig-PC vs Custom Build: Wo ist der Haken?

Fertig-PC (klassisch)

✅ schnell verfügbar❌ oft „Marketing-Builds“: starke CPU/GPU, aber gespart bei:

  • Netzteil

  • Mainboard

  • Kühler

  • Airflow

  • RAM/SSD-Qualität

Custom Build (wie wir es bei PurePC machen)

✅ Komponenten sind abgestimmt✅ keine Billig-Teile an kritischen Stellen✅ leiser, kühler, stabiler✅ besser upgradebar✅ Beratung passend zu deinen Games & deinem Setup


Kauf-Checkliste (kurz & knallhart)

Bevor du kaufst, prüf diese Punkte:

  • Welche Auflösung & Hz hat mein Monitor?

  • Passt die Budget-Verteilung (GPU groß genug)?

  • 32 GB RAM sinnvoll eingeplant?

  • SSD groß genug (mind. 1 TB)?

  • Gutes Netzteil, keine No-Name Ware?

  • Gehäuse mit echtem Airflow?

  • Kühlung ausreichend, damit nichts throttelt?

  • Plattform sinnvoll für Upgrades?

Wenn du bei 2–3 Punkten unsicher bist: nicht kaufen. Erst klären.


Häufige Fragen (FAQ)

„Wieviel Geld sollte ich 2026 für einen Gaming PC einplanen?“

Kommt auf Auflösung und Anspruch an. Wichtig ist: Nicht die Zahl, sondern die richtige Verteilung. Eine schlecht verteilte 2.000€-Kiste kann schlechter sein als ein sauber geplanter 1.500€-Build.


„Ist RGB wichtig?“

Nur für Optik. Leistung entsteht durch GPU/CPU/RAM/SSD/Kühlung – nicht durch LEDs.


„Lohnt sich gebraucht kaufen?“

Kann sich lohnen, aber nur wenn du weißt, worauf du achten musst (Zustand, Garantie, Herkunft, thermische Probleme). Für viele lohnt sich eher ein sauber geplanter Neukauf.


Fazit: Der beste Gaming-PC ist der, der zu dir passt

Ein guter Gaming-PC ist kein Zufall. Er entsteht durch:

  • klare Ziele (Auflösung/Hz/Games)

  • ausgewogene Komponenten

  • gute Kühlung

  • saubere Qualität bei Netzteil & Board


Wenn du willst, planen wir dir einen Gaming-PC exakt passend zu:

  • deinen Spielen

  • deinem Budget

  • deinem Monitor

  • deinem Style (leise / RGB / clean)


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Schreib uns – und wir sagen dir ehrlich, was sinnvoll ist (und was nicht).

 
 
 

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